Laura Klatte

Mobile Pferdeausbildung


Bodenarbeit

Die Grundlage der Pferdeausbildung ist, unabhängig der Reitweise in welcher das Pferd letztlich geschult werden soll, immer die Arbeit des Pferdes vom Boden. Durch die Bodenarbeit wird der Grundstein der Reitausbildung gelegt und weiter gefördert.

 

Mein Prinzip der Bodenarbeit an der Hand orientiert sich dabei am sog. Horsemanship aus der klassischen Westernausbildung. Über Körpersprache, Konsequenz und Geduld wird zum einen die Herdenrangfolge zwischen Mensch und Pferd sortiert und vertieft, zum anderen wird Vertrauen und Respekt aufgebaut.

Der Mensch erlernt in dieser Zeit die Sprache des Pferdes, indem er die Rolle der Leitstute in der Herde übernimmt. Auch wenn die Herde nur aus zwei Mitgliedern, nämlich aus Ihnen und dem Pferd, besteht, muss sich der Pferdeführer ebenso konsequent verhalten, wie dies eine Leitstute täte.

 

Für die meisten ist diese Arbeit anfangs etwas befremdlich, da man schnell dazu neigt, Tiere zu vermenschlichen. Was also anfangs wie eine harmlose Knabberei des Pferdes an der Jacke aussieht, kann sich später zu schweren Dominanz-Problemen entwickeln.

Jedes Pferd ist von sich aus unterschiedlich dominant. Dadurch muss die Arbeit immer wieder tierindividuell abgestimmt werden.

Viele Pferde durchlaufen dabei mehrere Phasen, in denen es häufiger bergauf und auch bergab geht. Ziel ist es, dass das Pferd dem Menschen mit Respekt begegnet, wie es dies auch in der Herde gegenüber dem Leittier täte. Eine Basis auf Respekt und Vertrauen entsteht, welche die zukünftige Arbeit positiv unterstützen wird.

 

Die Bodenarbeit ist unabhängig des Pferdealters und des Ausbildungsstandes anwendbar. Bei Jungpferden stellt sie eine ideale Grundlage für das Longieren sowie das Anreiten dar, bei gerittenen Tieren ist sie nicht nur Abwechslung in der täglichen Arbeit, sondern ebenso eine gute Möglichkeit der Aufrechterhaltung des Respekts und des Vertrauens auf beiden Seiten.

 

Im Bereich der Bodenarbeit biete ich des Weiteren auch Workshops an!

 

 

 

 

 

 

 

 

  "Platinum" bei der Bodenarbeit, nach dem Besuch
   im Extreme Trail-Park hat er regelrecht Spaß an 
                 der Bodenarbeit gefunden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Eine weitere Art der Bodenarbeit stellt in der Pferdeausbildung das Longieren dar. Zum Anreiten junger Pferde ist diese Arbeit unabdingbar zur Vorbereitung auf das spätere Reiten und ermöglicht den Aufbau einer Grundkondition.
Richtig durchgeführt ist das Longieren für gerittene Pferde ein sinnvolles Training, bei dem Verspannungen gelockert werden und ein Muskulaturaufbau unterstützt wird.

 

Die Longenarbeit lässt sich auf unterschiedlichste Arten ausführen. Hier gilt wieder, dass keine Methode so gut ist wie diejenige, die dem Pferd am meisten zusagt. Ich taste mich langsam heran und probiere aus, ob ein Pferd besser auf den Kappzaum oder die Trense reagiert, welche Hilfszügel für Dehnung und Losgelassenheit der geeignetste ist, ob überhaupt mit Hilfszügeln und in welchen Intervallen gearbeitet werden sollte.

Ebenso biete ich die Ausbildung des Pferde an der Doppellonge an, welches besonders bei bereits gerittenen Pferden eine sinnvolle Trainingsergänzung darstellt.

 

Durch falsches Longieren oder Reiten können sich Blockaden im Rücken bilden und schlimmstenfalls ergeben sich daraus Schäden an Wirbeln, Sehnen und Bändern. Deshalb sollte einem immer bewusst sein, dass Longieren nichts damit zu tun hat, das Pferd um sich herum am Halfter oder der Trense im Kreis laufen zu lassen. Longieren ist vielmehr eine vorbereitende oder ergänzende Trainingsweise, welche durchaus gelernt und verstanden sein will.

 

 


 

 

In der Fotogalerie seht Ihr Bilder aus dem Extreme Trailpark in Herbstein aus dem Jahr 2013: (Die Bilder sind öffentlich auf Facebook, sodass auch nicht dort angemeldete Personen die Fotos einsehen können!)

 

Eindrücke des Kombi-Lehrganges vom 25. bis 26. Mai 2013 im Extreme Trail Park in Herbstein!

Posted by Laura Klatte - Mobile Pferdeausbildung on Sonntag, 26. Mai 2013